„Ist Namibia sicher?“ – diese Frage hören wir in fast jedem Beratungsgespräch. Die ehrliche Antwort: Namibia gilt als eines der sichersten Reiseländer im südlichen Afrika. Das Land ist politisch stabil, die Menschen sind offen und hilfsbereit, und die touristische Infrastruktur ist gut. Wie überall auf der Welt gibt es aber ein paar Dinge, die du wissen solltest.
Sicherheit in den Städten
In Windhoek, Swakopmund und anderen Städten gelten die gleichen Regeln wie in vielen Großstädten weltweit. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt vor – mit etwas Aufmerksamkeit lässt sich das Risiko aber stark reduzieren:
- Trage Wertsachen, Kamera und Bargeld nicht offen zur Schau.
- Geh nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein zu Fuß, sondern lass dich fahren.
- Lass im Auto nichts sichtbar liegen und schließ es immer ab.
- Nutze Geldautomaten möglichst tagsüber und in Einkaufszentren.

Unterwegs auf Namibias Straßen
Das größte Risiko auf einer Namibia-Reise sind nicht Menschen oder Tiere, sondern die Straßen. Viele Strecken sind Schotterpisten, die Entfernungen sind groß, und Wildtiere können plötzlich auftauchen. Unfälle passieren häufig durch zu hohe Geschwindigkeit auf Schotter oder durch Fahrten in der Dunkelheit.
Genau deshalb fährst du bei uns nicht selbst: Dein privater Guide sitzt am Steuer eines voll ausgestatteten 4x4 – wie dem Toyota Hilux – kennt die Pisten und plant die Etappen so, dass ihr vor Sonnenuntergang ankommt. Du kannst dich ganz auf die Landschaft konzentrieren.
Gesundheit
- Sonne und Hitze: Namibia hat sehr viele Sonnentage und eine hohe UV-Strahlung. Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, Hut und ausreichend Wasser sind Pflicht.
- Malaria: Der Norden und Nordosten des Landes sind Malariagebiete, besonders in der Regenzeit. Lass dich vor der Reise ärztlich beraten.
- Impfungen und Reiseapotheke: Kläre empfohlene Impfungen rechtzeitig mit deinem Arzt ab und nimm eine Grundausstattung an Medikamenten mit.
- Versicherung: Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist unverzichtbar.

Wildtiere
Begegnungen mit Wildtieren gehören zu den schönsten Momenten einer Namibia-Reise – und sind bei respektvollem Verhalten sicher. In Nationalparks wie Etosha bleibst du im Fahrzeug, außer an ausgewiesenen Stellen. Halte Abstand, füttere keine Tiere und hör auf die Hinweise deines Guides.
Rund um die Uhr erreichbar
Auf unseren Reisen bist du nie auf dich allein gestellt: Dein Guide begleitet dich 24/7, und unser Team in Windhoek ist per Satellitentelefon oder Mobilfunk rund um die Uhr mit Fahrern und Guides verbunden. Sollte einmal eine Panne passieren oder Hilfe nötig sein, ist Unterstützung nur einen Anruf entfernt.
Unser Tipp: Informiere dich vor der Reise zusätzlich über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts sowie über die geltenden Einreisebestimmungen.
Häufige Fragen
Ist Namibia ein sicheres Reiseland?
Ja, Namibia gilt als eines der sichersten Länder im südlichen Afrika. Mit normaler Vorsicht in den Städten und einer guten Routenplanung reist es sich sehr entspannt.
Was ist das größte Risiko auf einer Namibia-Reise?
Der Straßenverkehr: lange Schotterpisten, große Entfernungen und Wildtiere auf der Straße. Ein erfahrener Fahrer und keine Fahrten in der Dunkelheit reduzieren das Risiko deutlich.
Gibt es in Namibia Malaria?
Im Norden und Nordosten des Landes besteht ein Malariarisiko, vor allem in der Regenzeit. Lass dich vor der Reise ärztlich zur Prophylaxe beraten.



